Best Of 2011
Dienstag, November 30th, 2010 | Kommentare deaktiviertINDIANER INUIT: Das Nordamerika Filmfestival
Best of the American Indian Film Festival San Francisco
Sa. 19.02.2011 bis So. 20.02.2011
im Linden-Museum Stuttgart, Hegelplatz 1
www.lindenmuseum.de
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Das „Best of“ präsentiert Filme, die auf dem bedeutendsten indianischen Festival der USA im November 2010 Preise erhielten. Originalität und Perspektivenwechsel zeichnen diese aktuellen Produktionen aus, die erstmalig in Europa präsentiert werden. Die „Best of“-Veranstaltung findet alternierend zu INDIANER INUIT: DAS NORDAMERIKA FILMFESTIVAL in Stuttgart statt und wird ermöglicht durch die Kooperation mit dem American Indian Film Institute und Festival San Francisco (AIFISF).
Gäste:
Michael Smith (Dakota), Direktor des AIFI/AIFF San Francisco
Jack Kohler (Hupa, Yurok, Karuk), Filmemacher und Schauspieler
Lucinda Spencer (Laguna Pueblo, Navajo)
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Best Of 2011 – Aktuelles Programm
>> Programm-Änderungen (DOC)
>> Gästeliste 2011 (DOC)
>> Best Of 2011 – Programmübersicht (PDF)
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Sa. 19.2., 15:00 Uhr: Musik, Kunst und Fantasie
Bestes Musikvideo:
The Road Forward
Regie: Marie Clements, Kanada, 10 Min.
Eine Live-Performance verbindet die aufwühlende Vergangenheit der indigenen Bevölkerung mit deren Zukunftsvision. Renommierte indianische Künstler gestalten die Installation.

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Bester Animationsfilm:
Wapos Bay Episode 20: The Hardest Lesson
Regie: Trevor Cameron, Kanada, 24 Min.
T-Bär sucht eine neue Frau für seinen Vater und Raven entdeckt hinter dem Rücken ihrer Mutter die Wirkung von Make-up. T-Bär erkennt, dass er seine Mutter sehr vermisst und Ravens Großmutter Mary erteilt ihrer Enkelin eine Lektion – gelebter indianischer Humor.

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Bester Dokumentarfilm unter 50 Minuten:
Unconquered: Allan Houser and the Legacy of One Apache Family
Regie: Bryan Beasley, USA, 32 Min.
Unter dem Einfluss der von seinen Eltern Sam und Blossom Haozous gelebten Apache Traditionen entwickelte ihr Sohn Allan Houser seine Kunst und wurde einer der herausragendsten Künstler des 20. Jahrhunderts. Seine Söhne folgen seinem Vorbild, jedoch mit ihrer ganz eigenen Formensprache.

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Bester Kurzspielfilm:
The Cave
Regie: Helen Haig-Brown, Canada, 11 Min.
Hoch zu Ross nimmt Ahan auf der Jagd die Spur eines Bären auf, die ihn in eine Höhle führt. Er macht sein Pferd an einem Baum fest und folgt der Fährte in einen langen Tunnel hinein. Am Tunnelende öffnet sich ein ihm unbekanntes Tal und er trifft auf Menschen, die ihn nicht zu hören und zu sehen scheinen, außer einer Frau, die ihn inständig bittet, zurückzukehren.
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Sa. 19.2., 18.00 Uhr: Offizielle Eröffnung mit Stehempfang:
Susanne Laugwitz-Aulbach, Direktorin Kulturamt der Landeshauptstadt Stuttgart
Michael Smith, Direktor San Francisco American Indian Film Institute and Festival®
Prof. Dr. Inés de Castro, Direktorin Linden-Museum Stuttgart
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Sa. 19.2., 19.00: Horror Film Nacht I
Bester Regisseur: Jeremy Torrie
A Flesh Offering
Regie: Jeremy Torrie, Kanada, Spielfilm, 85 Min.
Eine Gruppe junger Freunde will das Wochenende im Norden mit Snowboardfahren und Party feiern verbringen, als sie das Opfer der Verkörperung einer indianischen Überlieferung werden. Ohne zu wissen, dass ihr Aufenthaltsort spirituell aufgeladen ist, fühlen sie sich beobachtet. Jennifer erzählt von Windigo, einem schrecklichen Riesengeschöpf, das in abgelegenen Gebieten Menschen verfolgt und tötet. Die Ereignisse zwingen jeden einzelnen, sich mit seinen eigenen dämonischen Kräften zu konfrontieren.
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Sa. 19.2.,21:30: Horror Film Nacht II
Bester Film, Beste Schauspielerin (Andrea Menard), Beste Nebenrollen-Schauspielerin (Jani Lauzon):
A Windigo Tale
Regie: Armand Garnet Ruffo, Kanada, Spielfilm, 93 Min.
Ein Drama, das einen das Grauen lehrt. Ein indianischer Großvater fährt mit seinem gefährdeten Enkel gen Norden, wo sie dunklen Geheimnissen der Familie und Gemeinschaft begegnen. Zugleich verbünden sich in einer abgelegenen nördlichen Siedlung Mutter und Tochter, um den unersättlichen Geist des Windigo auszutreiben.

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So. 20.2., 11:00 Uhr: Von Katzen, Mäusen und Menschen
My Name is Kobe
Regie: Briana Roberts, USA, 8 Min.
Katze Kobe unternimmt eine tierische Entdeckungstour durch das Stammesgebäude der Yocha Dehe Wintun, Kalifornien. Folge ihr und lerne ihre Freunde, ihre Lieblingskatze und ihr Lieblingsfutter kennen. Dieser Film entstand im Sommer 2010 mit Jugendlichen der Yocha Dehe Wintun Nation im Rahmen des Tribal Touring Program.
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Bester Schauspieler (John Cook) und Bester Nebenrollen-Schauspieler (Stanley Wood)
Of Mice and Men
Regie: Kyle Hudlin-Whelam, Kanada, Spielfilm, 74 Min.
Ausgehend von John Steinbecks Novelle „Von Mäusen und Menschen“ steht die Beziehung des kraftvollen, dennoch kindlichen Lennie (John Cook) mit seinem gewitzt-geistreichen Beschützer George (Stanley Wood) im Mittelpunkt. Anstatt auf einer kalifornischen Farm in den 1930er Jahren spielt die Geschichte heute in einem Wohnheim im kanadischen Winnipeg. Lennie und George sind zwei junge Indianer, die ihrer desolaten Existenz im abgelegenen Norden den Rücken gekehrt haben, um in der Stadt nach Arbeit zu suchen. Ihre Freundschaft und der anhaltende Traum, eines Tages als Jäger im Norden leben zu können, kann nicht verhindern, dass sie ihr tragisches Schicksal einholt.

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So. 20.2., 15:00 Uhr: Heilende Kraft der Medien
Bester Film für vorbildliches soziales Engagement
The Healing Lens
Regie: Michelle Derosier, Kanada, 46 Min.
Das Leben von vier jungen Anishinabe (Ojibwa) Jugendlichen ändert sich vollständig, als sie eine Rolle im Film Seeking Bimaadiziiwin bekamen. Er handelt vom Kampf gegen Selbstmord, Depression und Rassismus. Was den Filmemachern unbekannt war: die Akteure, die das erste Mal vor der Kamera standen, konnten sich in der Geschichte wieder finden und die Charaktere zum Leben erwecken. Beeindruckend ist die persönliche Auseinandersetzung und die einzigartigen Wege, die jede/r zur eigenen Heilung beschritt.

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Jack Kohler (Hupa, Yurok, Karuk) presents:
Bester Dokumentarspielfilm 2008
River of Renewal
Regie: Carlos Bolado, USA, Produzent/Erzähler: Jack Kohler, 54 Min.
Der Film folgt den Spuren Jack Kohlers in das Land seiner Vorfahren, die in der Region des Klamath Flusses im Nordwesten Kaliforniens lebten und sich durch Lachsfang sowie Land- und Viehwirtschaft versorgten. Heute ist diese große Ökoregion von Wassermangel bedroht, da Wasser für Bewässerung und Fischzuchtanlagen benötigt wird. Als Nachfahre eines Yurok/Karuk-Indianers und einer walisischen Mutter gelingt es Jack Kohler die Betroffenen selbst über diese sich verschärfende Krise sprechen zu lassen. Dabei lernt er die indianischen Traditionen der Menschen vom Klamath Fluss kennen.
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So. 20.2., 19:00 Uhr: Menschenrechte
Bester Dokumentarfilm über 50 Minuten
A Good Day to Die
Regie: Lynn Salt und David Mueller, USA, 92 Min.
Der Film erzählt die persönliche Geschichte von Dennis Banks, einem Anishinabe (Ojibwa), der 1937 auf der Leech Lake Reservation in Minnesota geboren, zu einem der prominenten Anführer der indianischen Widerstandsbewegung American Indian Movement (AIM) heranwuchs. Um das Schicksal der indianischen Bevölkerung zum Besseren zu wenden, war er bereit zu sterben. Als „Krieger“ der Neuzeit versetzten AIM und Dennis Banks viele Amerikaner in Angst und Schrecken. Protestaktionen wie der „Weg der gebrochenen Verträge“ im Jahr 1972 und die Besetzung von Wounded Knee riefen die Indianerbehörde, das FBI und die US Armee auf den Plan. In Europa gab es viele Unterstützer, die Dennis Banks und AIM als moderne „Helden“ feierten.
Alternativ:
California’s Lost Tribes
Regie: Jed Riffe, USA 2006, 54 Min.
Kalifornien ist der Inbegriff des amerikanischen Traums: von Goldrausch bis Hollywood. Indianer finden darin keinen Platz, außer im Film. Das Blatt hat sich gewandelt: Noch bis vor wenigen Jahren waren Indianer die Ärmsten im Land, heute gehören sie zu den Reichsten, zu eine einflussreichen politischen Kraft, aber sie werden kaum wahrgenommen. Viele sind in Armut aufgewachsen und hätten sich den durch Spielhallen erzielten Reichtum nie vorstellen können. Allerdings wird ihr Recht auf Eigenständigkeit als indianischer Nationen massiv bekämpft.
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Alle Filme in englischer Sprache
In Kooperation mit dem Deutsch Amerikanischen Zentrum/James-F.-Byrnes-Institut, der vhs Stuttgart, Unicef und Gunter Lange Media Arts/Cultural Events.
Einzelkarte: EUR 7,-/6,-.
Tageskarte: EUR 18,-/15,-.
Festivalpass: EUR 30,-/25,-