Ziele des Filmfestivals
FILMFESTIVAL MIT EXKLUSIVITÄT
INDIANER INUIT: Das Nordamerika Filmfestival ist einzigartig in Europa. Exklusiv in Stuttgart werden Filme gezeigt, in denen Indianer und Inuit als Regisseure, Schauspieler und Drehbuchautoren ihre Kulturen und Lebenswirklichkeiten selbst vorstellen.
Mit inhaltsstarken, humorvollen und faszinierenden Filmen setzten sie Gegenwart und Geschichte in Szene. Indem sie das Leben der nordamerikanischen Ureinwohner aus ihrem eigenen Blickwinkel beleuchten, verleihen sie dem Genre „Indianerfilm“ eine völlig neue, ungewöhnliche Dimension.
Nach Jahrzehnten der Stereotypisierung haben Indianer und Inuit selbst die Kamera in die Hand genommen. Sie treten mit Filmen in die Öffentlichkeit, die international zunehmend mehr Beachtung und Anerkennung finden.
Für das Filmfestival in Stuttgart werden Produktionen ausgewählt, die sich durch herausragende Qualität auszeichnen, auf außergewöhnliche Geschichten aufmerksam machen und im Regelfall noch nie in Europa zu sehen waren. Das Interesse an diesen einzigartigen Werken ist auch in Europa geweckt und Anfragen von Filmkennern, die das Filmfestival gerne in andere europäische Großstädte (London, Amsterdam, Helsinki) holen möchten, mehren sich.
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FILMFESTIVAL DER KOMPETENZ
INDIANER INUIT: Das Nordamerika Filmfestival setzt als Filmfestival auf Innovation, Begegnung, Bildung und Kulturaustausch. Um diese anspruchvollen Ziele zu erreichen kooperieren kompetente und erfahrene Partner, die in Stuttgart angesiedelt sind und seit vielen Jahren zusammenarbeiten: VHS Stuttgart, Linden-Museum Stuttgart und Deutsch-Amerikanisches Zentrum Stuttgart (James-F.-Byrnes-Institut).
Als transatlantischer Partner stellt zudem das renommierte American Indian Film Institute & Festival in San Francisco seine Erfahrung, Kompetenz und Kontakte dem Stuttgarter Filmfestival zur Verfügung. Als einziger Europäer gehört Gunter Lange, der künstlerische Leiter des Festivals, seit vielen Jahren zum Festivalteam des San Francisco American Indian Film Institute.
Das Festival in Stuttgart profitiert somit von den langjährigen Erfahrungen und Kontakten, die der in Konstanz lebende Medienberater, Pädagoge, Musiker und Kulturmanager Gunter Lange in das Festival einbringt. In dieser einzigartigen Konstellation bündeln starke Kooperationspartner ihre Kompetenz, die sie in langjähriger Praxis im Veranstalten von Filmfestivals und Kulturevents erworben haben.
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FILMFESTIVAL DER BEGEGNUNG
INDIANER INUIT: Das Nordamerika Filmfestival legt großen Wert auf persönliche Begegnung und Gespräche. Daher begleiten renommierte indigene Filmschaffende als kompetente Gesprächspartner das Festival. Mit ihrem persönlichen Engagement tragen sie erheblich zum Erfolg des Festivals bei. Als solches lädt das Festival dazu ein, sich intensiv und auf hohem Niveau mit der kulturellen Vielfalt und den komplexen Lebensbedingungen der indigenen Bevölkerung Nordamerikas zu beschäftigen.
Da die Begegnung mit herausragenden Persönlichkeiten der Film- und Medienwelt eine einmalige Chance ist, interkulturelle Kompetenz zu erlangen, soll die Zusammenarbeit mit Vertretern aus den Bereichen Kultur, Medien, Bildung und Journalismus noch intensivier werden. Sie sollen Gelegenheit haben, mehr über die Lebenswirklichkeit indigener Minderheiten in den USA und Kanada aus erster Hand zu erfahren.
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FILMFESTIVAL ALS BILDUNGSERLEBNIS
INDIANER INUIT: Das Nordamerika Filmfestival bietet Besuchern jeden Alters die einzigartige Gelegenheit, das inhaltlich breite Spektrum an Filmen durch Gespräche mit den indigenen Gästen zu vertiefen. Dadurch werden persönliche Eindrücke und Erfahrungen fernab gängiger Klischees gesammelt, die helfen, bestehende Vorurteile zu entlarven.
Filmvorstellungen für Schulklassen, Kulturprogramme und pädagogische Fortbildungen sind wichtige Bestandteile des Festivals. Pädagogisch wertvolle Filme, die sich zum Einsatz im Unterricht anbieten, werden den Medienzentralen zum Verleih vorgeschlagen.
Das Filmfestival verbindet die zahlreichen Filmpräsentationen mit einem facettenreichen Rahmenprogramm, das beispielsweise Ausstellungen, Konzerte, Lesungen, Tänze, Vorträge oder andere kulturelle Veranstaltungen umfasst.
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FILMFESTIVAL MIT INTERNATIONALER PRÄSENZ
INDIANER INUIT: Das Nordamerika Filmfestival übertraf mit seiner hohen Besucherresonanz und einem starken Medienecho bereits in den Jahren 2004, 2007 und 2009 alle Erwartungen. Der Kulturaustausch mit zahlreichen persönlichen Begegnungen, Gesprächen und Kontakten wurde von Besuchern und Gästen gleichermaßen begrüßt.
Dank der langjährigen und vertrauensvollen Kontakte, die Gunter Lange mit dem San Francisco American Indian Film Institute sowie indigenen Filmschaffenden aus allen Teilen Nordamerikas unterhält, können in Stuttgart neben preisgekrönten Filmen, cineastische Raritäten aus persönlichem Besitz und nicht zuletzt zahlreiche Premieren gezeigt werden.
Es zeichnet sich bereits ab, dass das Festival mit wachsendem Bekanntheitsgrad noch mehr Interessierte aus ganz Europa anzieht. Dieses einzigartige Film- und Kulturfestival unterstreicht den Charakter Stuttgarts als weltoffene, international verflochtene und interkulturell wegweisende Stadt.
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FILMFESTIVAL MIT ZUKUNFTSVISION
INDIANER INUIT: Das Nordamerika Filmfestival beabsichtigt in Zukunft sein Engagement als professionelles Filmforum noch auszubauen, um die Kommunikation unter indigenen und deutschen Filmschaffenden stärker zu fördern. Dabei sollen auch Möglichkeiten der professionellen Kooperation auf internationaler Ebene erörtert werden.
Das Festival sollte seine Einzigartigkeit in repräsentativem Rahmen zum Ausdruck bringen und sich als Treffpunkt für Menschen jeden Alters etablieren, die sich für nordamerikanische Indianer und Inuit interessieren. Ausgewählte Filme könnten über international operierende Vertreiber und Verleihfirmen einem breiten Publikum zugänglich gemacht werden. Es ist daran gedacht, zukünftig einen Preis zu vergeben für den vom Publikum gewählten beliebtesten Spielfilm. Später könnte auch ein Preis für den beliebtesten Dokumentarfilm folgen.
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FILMFESTIVAL ALS INVESTITION
INDIANER INUIT: Das Nordamerika Filmfestival ist eine Investition in die Zukunft. Das Thematisieren der leidvollen Erfahrungen, die nordamerikanische Indianer und Inuit verkraften mussten, knüpft an aktuelle Fragestellungen an. Dabei geht es um den Umgang mit dem Fremden, dem kulturell Anderen, um Diskriminierung und um Macht. Da es im Kern um Menschenrechte geht, erhält das Festival sehr viel ideelle Unterstützung, etwa von UNICEF.
Damit das Festival eine Zukunft hat, ist es auf das Engagement der Wirtschaft angewiesen. Auch wenn Indianer und Inuit als Minderheit zählen, so können wir doch sehr viel von ihnen lernen. Sie haben trotz größter Widerstände überlebt und sind heute in der Lage, mit der Betonung ihrer Traditionen zuversichtlich in die Zukunft zu blicken. Mit wachsendem Selbstbewusstsein pflegen sie ihre überlieferten Werte, die einer komplexen Weltsicht entsprechen.
Ein verbindlicher Schlüssel für alle Menschen kann der Respekt des Menschen vor der Schöpfung und seine Verantwortung für ein friedliches Zusammenleben sein.
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FILMFESTIVAL MIT POTENTIAL UND PERSPEKTIVE
Im Januar 2012 findet INDIANER INUIT: Das Nordamerika Filmfestival unter dem Motto „Between Tradition and Multimedia Life“ im Treffpunkt Rotebühlplatz (vhs Stuttgart) statt. Die Veranstaltung basiert auf der bewährten Kooperation der Stuttgarter Partner: Volkshochschule, Linden-Museum (Staatliches Museum für Völkerkunde), Deutsch-Amerikanisches Zentrum/James-F.-Byrnes-Institut.
Ebenfalls für hohe Qualität garantiert der Filmexperte und künstlerischer Leiter Gunter Lange, Media Arts Cultural Events, Konstanz. Das Festival wird eng mit dem American Indian Film Institute und Festival San Francisco, USA, zusammenarbeiten. 2009 hat mit dem Dreamspeakers International Indigenous Film Festival Edmonton (Kanada) erstmalig auch ein äußert qualifizierter kanadischer Partner mitgewirkt. Diese indianischen Kooperationspartner verfügen über langjährige Erfahrung, weit verzweigte Kontakte und ein hohes internationales Renommé.
Ein Novum war 2009 zudem die Zusammenarbeit mit der Zeppelin-University Friedrichshafen und der Universität Konstanz, die es erlaubte, Studierende als Multiplikatoren aktiv in das Bildungsangebot einzubeziehen.
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AUSBRUCH AUS DER EINDIMENSIONALITÄT
Nach Jahrzehnten der Stereotypisierung haben Indianer und Inuit die Kamera selbst in die Hand genommen. Seit mehr als 25 Jahren bringen sie ihre eigene Sichtweise filmisch zum Ausdruck und begegnen so den eindimensionalen Klischees, mit denen sie sich immer wieder konfrontiert sehen. In ihrem Themenspektrum offenbaren sich bislang unsichtbare Welten.
Der Native American Film ist mehrdimensional. Er beleuchtet Diskriminierung und Gewalt, erweckt Mythen zum Leben und vermittelt das Wirken unsichtbarer Kräfte. Er erzählt von Sehnsucht, Furcht und Trauer und greift das Zeitgeschehen ebenso auf wie mündlich überlieferte Geschichten.
Die Filme gewähren Einblicke in universelle menschliche Themen aus der Sicht der Indianer und Inuit: Kindheit und Jugend, Frau und Mann, Krankheit und Tod. Neben der Dokumentation dürfen Humor und der spielerische Umgang mit Klischees nicht fehlen. Die sensible und oftmals überraschende Inszenierung emotional besetzter Themen gehört zu den großen Herausforderungen, die der Native American Film auf einzigartige Weise meistert.
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ZIELE DES FILMFESTIVALS
Ziel des Filmfestivals ist es, diese besonderen indigenen Filme einem breiten europäischen Publikum zugänglich zu machen und damit den Blick für die Perspektive der Indianer und Inuit selbst zu öffnen. Begleitend erhalten Besucherinnen und Besucher Gelegenheit zu Gesprächen und Diskussionen mit Drehbuchautoren, Regisseuren und Schauspielern.
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BILDUNGSAUFTRAG
Ein wichtiger Bestandteil des Festivals sind Begegnungen von indigenen Filmschaffenden mit Jugendlichen. Sowohl in Zürich wie auch in Stuttgart sind Schulvorführungen geplant. Die Filme, Diskussionen und Gespräche sollen helfen, weit verbreitete Indianerklischees zu überwinden und zu einem besseren Verständnis der vielfältigen Kulturen, Geschichte und aktuellen Lebenssituationen der Native Americans und First Nations beitragen.
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FESTIVAL MIT ÜBERREGIONALER AUSSTRAHLUNG
Dank der internationalen Kooperation zwischen San Francisco, Stuttgart und Zürich sowie der Präsenz der geladenen indigenen Gäste, ist zu erwarten, dass das Festival große Aufmerksamkeit in den Medien und der Öffentlichkeit erhält. Neben dem Plakataushang verteilen die Kooperationspartner in Stuttgart und Zürich etwa 40 000 Programme, die Cineasten und Nordamerika-Interessierte auf das Ereignis aufmerksam machen.
Gunter Lange